Wie baue ich einen Kaskadendom?

Ziemlich verspätet möchte ich nun endlich mal von meinem K3-Dom berichten.

Im Mai diesen Jahres wurde ein neuer Käfig unausweichlich. Der Schrankkäfig stank sprichwörtlich zum Himmel. Also haut man als guter Rattenbesitzer gleich das erste Gehalt auf den Kopf und leistet sich einen Kaskadendom 🙂
Ein unglaublicher Zufall wollte es, dass ich anstatt 4 Wochen nur 8 Tage warten musste bis das gute Stück bei mir eintraf. 46 kg Lebendgewicht brachte das Paket auf die Waage, dank meiner Mitbewohnerinnen fand es auch den Weg in mein Zimmer.

2 Stunden hab ich gebraucht um den Dom aufzubauen. Hier nun der Bericht dazu (unter zu Hilfe nahme der Aufbauanleitung von Dieter).

Erstmal auflisten was man für sein Geld bekommt:

– Gelochtes Dachblech

– Zwischenböden

– Bodenblech

– Rückwände

– Sockeltür

– Sockelwinkel

– Seitenwände geschlossen und gelocht

– Modulwinkel

– Treppen

– Türen (in der gewünschten Farbe)

– Scharnierträger

– Türanschlagbleche

– Winkelschiene für Zwischenebene

– Absperrblech (Einbau nur bei Bedarf)

– Kufenleiste vorne gelocht

– Kufenleiste hinten geschlossen

– Kufenleiste Seitenteile

– Bolzen für Sockeltür

– Tellerscheiben mit 6mm Schrauben

– Ringnutzbolzen zur Treppeneinhängung

– Nagel zum Anziehen der Ringnutbolzen

– PVS Scheiben für Bodenschrauben der Module

– Alu-Unterlegscheiben für die Bodenschrauben

– Schraubenset zum verschließen der Rückwand

– Vitolendichtungsband

– Schlüssel für Türen

– Firmenaufkleber Uniblech (hab ich nicht verwendet ^^)

Dom TeileKleinkram

So, das erscheint viel und unübersichtlich und wenn man das erste mal die rein schriftliche (!), zwei Seiten lange Bauanleitung liest ist man auch nicht schlauer.

Mir kamen auch kurz Zweifel ob es überhaupt schaffbar ist das Ganze allein zusammen zu bauen.

Aber ran ans Werk und Anleitung Schritt für Schritt abarbeiten. Dabei bekommt man auch raus, welches Teil was ist ^^

Zuerst baut man alle Module zusammen:

ModuleinzelteileModul

Das hier sind die wichtigsten Schrauben im Käfig, denn die halten alles zusammen. Die  Becherschrauben:

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Hat man alle Module zusammen gebaut, baut man sie logischerweise aufeinander auf. Und nicht vergessen die Bodenbleche einzulegen und das Vitolendichtungsband zu verkleben.

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Im obersten Modul bringt man noch Winkelschienen. Dadurch ist das obere Modul auch 10 cm höher als die anderen.

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Dann setzt man dass Dach oben drauf:

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Die Treppen hängt man auf die Ringnutbolzen ein 🙂

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Beachte: Wenn man die Module zusammen baut, zieht man die Schrauben nur leicht an. Erst wenn wirklich alles zusammen gebaut ist, werden die Schrauben festgedreht.

Der Zusammenbau war schon aufwendiger als hier dargestellt, aber wenn man es einmal gemacht hat, ist es dann doch nicht so schwer. Trotzdem hab ich zwei Stunden gebraucht ^^ Aber man schafft es eigentlich ohne Problem allein zusammen zu bauen.

Kritikpunkte:

– durch die Abwinklungen neben den Türen, kann man an der Stelle schlecht putzen (Tipp: Staubsauger)

– durch die beiden Unterlegscheiben, die bei den Becherschrauben am Boden verwendet werden, sammelt sich da auch der Dreck

– da nur im oberen Modul eine gelochte Leiste ist, kann man momentan nur dort ohne weiteres Hängematten anbringen

Nichts desto trotz würde ich jeden den Dom empfehlen, da er für Ratten super geeignet (da für sie entwickelt) ist. Geruchsarm und ziemlich gut zu reinigen (mit kleinen Abstrichen).

Und hier noch ein Bild von Dom in seiner ganzen Pracht

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Wer sich weiter informieren möchte der schaut einfach mal bei www.uni-dom.de vorbei oder kommt zur Rattenband.

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